Schon gewusst - Teil I
Die neue Rubrik wurde durch unseren zweiten Vorsitzenden Volker Lorenzen angeregt. Dank des Internets, einiger Fachliteratur und vieler intensiver Gespräche ist der erste Teil unseren kleinen Datenbank entstanden.
Wir freuen uns über Mails mit weiteren Informationen, die wir dann in die Datenbank einbauen werden. Sollten Fotos vorliegen, wäre es schön, wenn sie mitgeschickt werden könnten. Bitte bei Fotos und Texten unbedingt auf das Urheberrecht achten.
| bis ca 500 n. Chr. | Harpaston war ein der Körperertchtigung dienendes Ballspiel der griechischen Antike. Seine elementare Spielidee erinnert an eine Mischung aus Rugby und Handball. An beiden Enden des Spielfeldes befand sich 75 Schritte von der Mittellinie entfernt eine Mallinie. Dahinter musste der Ball gebracht werden. Der Ball konnte sowohl aus der Luft gefangen, mit der Hand geschlagen oder geworfen werden. Dabei waren sehr harte, körperbetonte Zweikämpfe an der Tagesordnung. Der Ball bestand aus einer Schweinsblase, die in heßier Asche gewälzt wurde, um sie zum Aufblasen weich und dehnbar zu machen. |
| 1906 | Das erste Regelwerk wurde 1906 vom dänischen Lehrer und Oberstleutnant Holger Nielsen aus Ordrup bei Kopenhagen entworfen. Der Ball durfte nur drei Sekunden gehalten werden, und mit ihm durfte nicht gelaufen werden. |
| 1917 | Deutschland gilt als die Wiege des Handballs. Am 29.10.1917 machte der Berliner Oberturnwart Max Heiser, aus seinem für Frauen entwickelten Spiel "Torball" eine neue Disziplin mit dem Namen "Handball" |
| 1917 | Carl Schelenz nutzte seine Lehrtätigkeit an der "Deutschen Hochschule für Leibesübungen" für die Entwicklung und Verbreitung des Spieles |
| 1920 | Erstes Männer-Hallenspiel in Berlin. |
| 1920 | Erstes Männer-Feldhandballspiel in Berlin (BTV 1850 - Guts Muths 4:1). |
| 1921 | Die ersten Deutschen Meisterschaften finden statt. |
| 1925 | Länderspielpremiere gegen Österreich |
| 1928 | Es wurde im Rahmen der Olympischen Spiele in Amsterdam der erste internationale Handballverband IAHF von den elf Lndern USA, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Österreich, Schweden, Tschechoslowakei und Deutschland gegrndet. |
| 1936 | Deutschland gewinnt bei den Olympischen Spielen vor 100.000 Zuschauern die Goldmedaille. |
| 1938 | Deutschland gewinnt im Berliner Olympia Stadion die Meisterschaft im Feldhandball. |
| Mannschaftsaufstellung: 1. Deutschland: Karl Herbolzheimer, Gerd Brüntgens, Hans Keiter, Kurt Mahnkopf, Günther Ortmann, Will Steininger, Adolar Woczinski, Herbert Schmidt, Walter Hömke, Kurt Lubenow, Hans Obermark, Gerd Schauer, Hans Theilig, Philipp Zimmermann. Trainer: Günther Otto Kaundynia 2. Österreich 3. Schweden Torschützenkönig: Hans Theilig (GER) Ynge Lamberg (SWE) |
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| 1938 | Deutschland gewinnt in Berlin die Meisterschaft im Hallenhandball |
| 1946 | Die International Handball Federation, kurz IHF, mit Sitz in Basel, Schweiz wurde in ihrer jetzigen Form am 11. Juli 1946 gegrndet. |
| 1948 | THW Kiel wird Feldhandballmeister |
| 1949 | Am 1. Oktober 1949 trafen sich in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr 46 Delegierte und gründeten den DHB. Willi Daume wurde zum ersten Präsidenten gewählt. |
| 1954 | WM in Schweden 1. Schweden: Gunnar Brusberg, Sten Akerstedt, Kjell Jönsson, Rune Lindkvist, Hans Olsson, Ewerth Sjunnesson, Rolf Zachrisson, Roland Mattson, Rolf Almqvist, Per Olof Larsson, Ake Moberg, Bertil Rönndahl, Carl Erik Stockenberg. Trainer: Curt Wadmark 2. Deutschland: Harry Kamm, Fredy Pankonin, Markus Bernhard, Heinrich Dahlinger, Adolf Giele, Karl Hebel, Horst Käsler, Bernhard Kempa, Otto Maychrzak, Herbert Podolske, Wolfgang Schütze, Hinrich Schwenker, Werner Vick. Trainer: Fritz Fromm Endstand: SWE - GER 17:14 3. Tschechoslowakei Torschützenkönig: Otto Maychrzak (GER) |
| 1957 | Der THW Kiel zog als Meister des Landesverbandes Schleswig-Holstein und als Meister des Regionalverbandes Norddeutschland in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft ein, die am 09./10.03.1957 in der Kieler Ostseehalle stattfand. Das Endspiel gegen Göppingen endet 7:5 |
| 1958 | Weltmeisterschaft in der DDR 1. Schweden: Donald Lindblom, Lennart Ring, Gösta Carlsson, Nils Ekeroth, Kjell Jönsson,
Hans Karlsson, Roland Mattson, Rune Ahrling, Hans Olsson, Lars-Erik Olsson, Stig-Lennart
Olsson, Rolf Zachrisson, Uno Danielsson, Sten Hellberg, Ake Reimer, Gunnar Kämpendahl. |
| 1959 | Die 5. Feldhandball-Weltmeisterschaft der Herren fand vom 13. bis 21. Juni 1959 in Österreich statt. Ausrichter war die International Handball Federation (IHF). Weltmeister wurde Deutschland, vertreten durch eine gemeinsame Auswahl der Bundesrepublik und der DDR (je acht Spieler, je ein Trainer). Es nahmen neun Mannschaften teil: Dänemark, Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien und Ungarn. Drei weitere traten nicht an: Belgien, Frankreich und Jugoslawien. Mannschaftsaufstellung: |
| 1961 | Weltmeisterschaften finden in Deutschland statt |
| 1. Rumänien: Ion Bogolea, George Badulescu, Gheorghe Coman, Mircea Costache II, Virgil Hnat, Ioan Moser, Cornel Otelea, Mihai Redl, Aurel Bulgaru, Mircea Costache I, George Covaci, Petre Ivanescu, Olimpiu Nodea, Otto Telman. Trainer: Oprea Vlase und Nicolae Nedef 2. Tschechoslowakei Endergebnis: ROM - CSSR 9:8 3. Schweden 4. Deutschland (gesamt): Hans Beier, Jürgen Hinrichs, Adolf Giele, Hermann Graf, Gerhard Grill, Hans Haberhauffe, Rudi Hirsch, Peter Kretzschmar, Bernd Mühleisen, Hartmut Stubbe, Dr. Wolfgang Niescher, Waldemar Pappusch, Klaus Saß, Hinrich Schwenker, Paul Tiedemann, Edwin Vollmer. Trainer: Werner Vick (DHB) und Heinz Seiler (DHV) Torschützenkönig: Petre Ivanescu (ROM) Zdenek Rada (TCH) |
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| 1962 | Der THW Kiel zog als Meister des Landesverbandes Schleswig-Holstein in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft ein, die am 24./25.02.1962 in Kiel in der Ostseehalle stattfand. Als Meister des Regionalverbandes nahm der Hamburger SV teil. Das Endspiel gegen Göppingen endet 6:3. Halbzeit 2:0. |
| 1963 | Der THW Kiel zog als Meister des Landesverbandes Schleswig-Holstein und als Meister des Regionalverbandes Norddeutschland in die Endrunde der Deutschen Meisterschaft ein, die am 16./17.02.1963 in der Halle IV Killesberg in Stuttgart stattfand. Das Endspiel gegen OSC Berlin endet 10:3 (4:1). |
| 1964 | Die Weltmeisterschaften finden in der CSSR statt. Im Finale gewinnt Rumänien gegen Schweden mit 24:22. Die rumänische Mannschaft setzt sich aus folgenden Spielern zusammen: Ioan Bogolea, Virgil Talle, Mircea Costache I, Gheorge Gruia, Petre Ivanescu, Ioan Moser, Olimpiu Nodea, Ioan Popescu, Mihai Redl, Aurel Bulgaru, Mircea Costache II, Virgil Hnat, Josif Jacob, Cezar Nica, Cornel Otelea. Trainer: Ioan Kunst Ghermanescu, Nicolae Nedev, Virgil Trofin Die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland wird 4. In der Mannschaft des DHB steht der Vater des heutigen THW Managers, Hinrich Schwenker wie auch ein THW Spieler, Bernd Struck. Die DDR scheidet nach der Vorrunde aus. Mannschaftsaufstellung: Rudolf Delfs, Wolf-Dieter Rösner, Wolfgang Struck; Fritz Bahrdt, Werner Bartels, Hermann Graf, Gerhard Grill, Herbert Hönnige, Erich Kolb, Klaus Lange, Herbert Lübking, Bernd Lukas, Bernd Mühleisen, Fritz Schillmann, Hinrich Schwenker, Bernd Struck. Trainer: Werner Vick |
| 1967 | Die Weltmeisterschaften finden in Schweden statt. Im Finale schlägt die CSSR Dänemark mit 14:11. Die Mannschaft der CSSR besteht aus folgenden Spielern: Frantisek Arnost, Ladislav Benes, Bedrich Cinner, Antonin Frolo, Rudolf Havlik, Rudolf Horvath, Jaroslav Konecny, Jaroslav Razek, Jaroslav Skarvan, Frantisek Bruna, Vaclav Duda, Martin Gregor, Frantisek Herman, Arnost Klimcik, Vojtech Mares, Vladimir Seruga Trainer: Bedrich Knig Die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland wird 4. Die DDR scheidet nach der Vorrunde aus. Mannschaftsaufstellung: Hans-Jürgen Bode, Helmut Duell, Wolf-Dieter Rösner; Fritz Bahrdt, Werner Bartels, Jochen Feldhoff, Jürgen Glombek, Günter Heger, Herbert Hönnige, Herbert Lübking, Bernd Lukas, Bernd Mühleisen, Bernd Munck, Rüdiger-Felix Schmacke, Hans-Günther Schmidt, Rudolf Schwanz. Trainer: Werner Vick |
